Revolutionärer Erster Mai - 01.05.22 - 18 Uhr - Willy-Brandt-Platz

PM: Revolutionärer 1.Mai in Frankfurt

Posted: April 29th, 2022 | Author: | Filed under: Presse | Comments Off on PM: Revolutionärer 1.Mai in Frankfurt

Am Sonntag, den 01. Mai und internationaler Tag der Arbeiter:innenklasse, geht ein Bündnis antikapitalistischer Gruppen aus dem Rhein-Main-Gebiet erneut mit vielen Unterstützer:innen auf die Straße. Dieses Jahr unter dem Motto “Gemeinsam kämpfen gegen Krieg und Kapitalismus – International für Solidarität und Klassenkampf” wird der thematische Schwerpunkt auf Krieg und dessen Folgen im Zuge einer kapitalistischen Verwaltung von Krisen gelegt.

Dabei stellt sich das Bündnis gegen jegliche imperialistische Politik von Großmächten und Krieg, die immer im Sinne einer Profitmaximierung mit Zerstörung von Menschenleben, Umwelt und Natur einhergehen. Die Folgen des russischen Angriffs auf die Ukraine, aber auch die aggressiven NATO Osterweiterung, sorgen schon jetzt für deutlich spürbare Folgen. Miran Müller, Pressesprecher des Bündnisses dazu: “Eine Inflationsrate auf Rekordhöhe mit enormen Preissteigerrungen bei Lebensmitteln, Sprit-, Heiz- und Mietkosten und gleichzeitig gleichbleibender Löhne sorgt dafür, dass sich die Zustände des alltäglichen Lebens stark verschärft haben. Währenddessen sitzen die Kriegs- und Krisenprofiteure von Rüstungskonzernen, Öl- und Gaskartellen und Banken gemütlich in ihren Wolkenkratzern und lassen die Sektkorken knallen!”

In Deutschland und dem Westen wird Frieden geschrien, aber Krieg gemeint. Denn seit Jahrzehnten finden Kriege auf der Welt statt. Ob Syrien, Kurdistan, Jemen oder Palästina, überall hat die NATO ihre Finger im Spiel. Während Deutschlands Partner Türkei aktuell die Menschen in Kurdistan erneut mit Giftgas umbringt und hier dazu geschwiegen wird, offenbart sich diese Doppelmoral. “Wir stehen für eine klare und konsequente Anti-Kriegs- und Friedenshaltung. Der Krieg in der Ukraine wird zusätzlich genutzt, um hier die Aufrüstung enorm voranzutreiben und die Gesellschaft zu militarisieren. Gerade erst haben die bürgerlichen Parteien geschlossen und verfassungswidrig für die Lieferung sogenannter “schwerer Waffen” an die Ukraine gestimmt. 100 Milliarden Euro für die Bundeswehr, aber keinen müden Cent für Arbeiter:innen hat dieser Staat übrig!”, so Miran Müller.

Auf den beiden Kundgebungen zu Beginn und Ende sowie der Demonstrationsroute vom Willy-Brandt-Platz (Start 18 Uhr), über die Berliner Straße, Konstablerwache und Zoo nach Bornheim Mitte werden unterschiedliche Redebeiträge soziale Krisen, Krieg und Kapitalismus thematisieren. Der Demonstrationszug wird mit unterschiedlichen Blöcken, jedoch nicht räumlich voneinander getrennt, Themenschwerpunkte aufgreifen. Dabei möchte das Bündnis einen offenen und anschlussfähigen Charakter zeigen. Miran Müller ergänzt: “Unsere Demonstration soll der Ort für all diejenigen sein, die keine Lust mehr auf Sozialpartnerschaft des DGB. Wir freuen uns deswegen am Sonntag auf die unterschiedlichsten Menschen, die ihrer berechtigten Wut über die Zustände Luft machen wollen!”

Nach der Eskalation und massiven Gewalt durch die Polizei letztes Jahr fordern die Organisator:innen Zurückhaltung und Deeskalation. Die Demonstration wird ihr Ziel inklusive Abschlusskundgebung sicher erreichen, sollten die Polizei nicht wieder enthemmt auf Teilnehmer:innen einprügeln.

Für Rückfragen und Interviews steht das Bündnis unter erstermaiffm@systemli.org zur Verfügung und am 01. Mai selber unser Pressesprecher Miran Müller.

Weitere Informationen zur Demonstration finden sich unter erstermai.org


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